Methode Escape Room

Methode Escape Room in der Bildungsarbeit

Kommerzielle Escape Rooms haben in den letzten Jahren viele Menschen aller Altersklassen begeistert. Kern des Spiels ist es, dass eine kleine Gruppe gemeinsam Rätsel und Aufgaben löst, um sich innerhalb einer Stunde aus einem geschlossenen Raum zu befreien.
In der Bildungsarbeit sind Escape Rooms eine kreative und niedrigschwellige Methode, um Themen mit unterschiedlichen Zielgruppen spielerisch und kreativ zu bearbeiten. Ist der Raum „erspielt“ schließt sich eine Reflexion und damit eine intensive Auseinandersetzung zu den jeweiligen Bildungsaspekten an.

Die hier aufgeführten Escape Rooms sind so konzipiert, dass sie als mobiles Konzept in jeder Bildungseinrichtung umgesetzt werden können. Benötigt werden spielbegeisterte und thematisch qualifizierte Trainer/-innen sowie Mittel für die Raum- und Rätselausstattung. Weitere Informationen, wie z.B. Buchungsmöglichkeiten der bereits entwickelten Escape Rooms und die Qualifizierung von weiteren Trainer/-innen finden Sie bei der einzelnen Beschreibung

Der neu entwickelte Escape Room „Act. Change. Escape the Room. Spiel für eine zukunftsfähige Welt.“ ermöglicht den Spieler*innen einen handlungsorientierten Zugang zu den Themen Nachhaltigkeit und Klimaschutz, stößt Reflexionsprozesse an und verzichtet dabei auf den erhobenen Zeigefinger. Der Raum ist für vielfältige Gruppen (max. 15 Personen) einsetzbar, da die Inhalte und spielerischen Elemente auf alle Altersgruppen ausgelegt sind (ab ca. 14 Jahre). Detailliertes Wissen zu den Themen Nachhaltigkeit und Klimaschutz ist nicht erforderlich.

Darum geht es: Ein Elektroschrotthändler aus Ghana wurde für die Entsorgung von giftigem Müll angeklagt – er soll containerweise Kabel, Smartphones und Bildschirme auf die größte Elektro-Mülldeponie der Welt verschifft haben. Aber ist er wirklich der Drahtzieher oder nur ein kleiner Fisch? Die internationale Polizei hat Hinweise, dass sich die wahren Täter/-innen noch auf freiem Fuß befinden.

Als Sonderermittlungsgruppe hängen Sie sich an die Fersen eines kriminellen Netzwerks. Nur wenn alle Beweise richtig kombiniert und das Team zusammenarbeitet, können die Täter/-innen dingfest gemacht werden. Eines ist sicher: In 60 Minuten endet die Frist, um dem Gericht neue Beweise vorzulegen. 

Für weitere Informationen stehen Ihnen in der AEWB Christel Wolf (wolf@aewb-nds.de) oder Henriette Lange vom VNB (henriette.lange@vnb.de) zur Verfügung.

 

Die Entwicklung des Raumes wurde von der Niedersächsischen Bingo-Umweltstiftung (NBU) gefördert und in Kooperation mit dem Verein Niedersächsischer Bildungsinitiativen (VNB), den Regionalen Netzstellen Nachhaltigkeitsstrategien (RENN.nord) sowie der Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen (KEAN) durchgeführt. 

Der Raum "Auf Mikas Spuren" wurde von Polyspektiv entwickelt und lädt Menschen aller Altersklassen ein, sich spielerisch mit Inhalten der politischen Bildung auseinander zu setzen.

Denn Mika ...ist verschwunden! Die Eltern sind ratlos und befürchten, dass irgendetwas passiert ist – Mika benahm sich in letzter Zeit sehr merkwürdig. Um den verzweifelten Eltern zu helfen, ruft eine befreundete Nachbarin die Leute aus der Umgebung zusammen und bittet um Unterstützung bei der Suche nach Mika. Können die Teilnehmenden herausfinden, wo Mika ist und was Mika vorhat? Sie haben eine Stunde, um in Mikas Zimmer nach Spuren zu suchen, bevor das LKA kommt und Mika möglicherweise in größere Schwierigkeiten gerät.

In dem Zimmer finden sie hoffentlich etwas über Mikas Verschwinden heraus, vielleicht aber auch über sich selbst.

Als Modellprojekt in der politischen Bildungsarbeit hat die AEWB dieses Format gemeinsam mit niedersächsischen Erwachsenenbildungseinrichtungen erprobt und kostenfreie Trainerqualifizierungen durchgeführt.

Die Rückmeldungen waren sehr positiv. Nach Beendigung des Modellprojektes im Dezember 2018 waren rund 20 Einrichtungen in der Lage, den Escape Room vor Ort in ihrem jeweiligen Kontext ein- und umzusetzen.

Für weitere Informationen steht Ihnen Christel Wolf (wolf@aewb-nds.de) zur Verfügung.

Bei „Wo ist Papa?“muss die Gruppe innerhalb von 60 Minuten in einem Raum gemeinsam mehrere Rätsel rund um das Thema Vater-Leben lösen. Der Raum ist NICHT verschlossen, vielmehr geht es allein um die Rätsellösung: Wo ist Papa? Wieso ist er verschwunden? Ist ihm etwas passiert? Ist ein Notfall eingetreten?

Viele kleine Aufgaben müssen erledigt werden, die Hinweise zu deren Lösung müssen von den Spielenden gefunden und kombiniert werden. Der Escape Room lebt davon, Spaß am Suchen, Finden, Kombinieren und Rätseln zu haben.

Die Spielenden bringen ihr Wissen und ihre Erfahrungen zum Thema Vater-Sein ein und entdecken unterwegs manches Neue. Im Tun erlebt jede Person sich selbst, und neben Bestätigung und neuen Informationen kann manches – liebgewonnene? – Klischee zum Vater-Sein erkannt werden.

Der Väter-Escape-Room ist beweglich und kommt mit Spielleitung zu Ihnen in die Bildungsstätte, den Elternabend, den Geburtsvorbereitungskurs oder zu welcher Gruppe Sie auch denken.

Bei Interesse wenden Sie sich bitte an: Christoph Grote (Grote@mannigfaltig.de, 0511-458 21 62) von mannigfaltig e.V.

 

Die Entwicklung des Raumes wurde vom Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung gefördert und in Kooperation von mannigfaltig e.V. – Institut für Jungen und Männerarbeit  entwickelt.

Weitere Informationen und eine Zusammenfassung finden Sie auch hier bei dem VNB.

Spielsituation „Act. Change. Escape the Room. Spiel für eine zukunftsfähige Welt.“

Wolf, Christel

0511 300330-334

wolf@aewb-nds.de

Frühkindliche Bildung, Medienbildung, Team Lebensbegleitendes Lernen