Migration - Integration

Aktuelle Informationen zu den Sprachkursprojekten im Umgang mit der Covid-19-Pandemie

Aufgrund der aktuellen Situation erreichen uns zurzeit viele Anfragen zu den Sprachkursprojekten. Wir haben uns bezüglich der Durchführung und der Fristen in den Sprachkursprojekten mit der Bitte um situationsgerechte Lösungen an das Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) gewandt. Nachstehend in Rücksprache mit dem MWK klarstellende Informationen:

ACHTUNG: Reduzierung der Mindestteilnehmendenzahl auf 10

In den Programmen SEG und ZBG wurde die Mindestteilnehmendenzahl auf 10 reduziert, um die Umsetzung auch unter den geltenden Hygienebedingungen zu ermöglichen. Diese Regelung besteht fort, solange für die Kurse das Abstandsgebot nach § 2 der Niedersächsischen Corona-Verordnung gilt. Einmal begonnene Kurse können auch im Falle einer künftigen Aufhebung des Abstandsgebot mit mindestens 10 Personen fortgesetzt werden. Wenn die räumlichen Kapazitäten dies ermöglichen, kann aber natürlich weiterhin mit mehr als 10 Teilnehmenden gearbeitet werden.

(Stand 12.05.2021)

erneut neue Fristen für SEG 6

Aufgrund des andauernden Lockdowns hat das Ministerium für Wissenschaft und Kultur erneut den Zeitraum zum Kursbeginn für Kurse des späten Kontingents verlängert. Diese Kurse müssen nun bis spätestens 30.06.2021 begonnen werden.

Die Frist für den Kursabschluss bleibt unverändert beim 31.12.2021.

(Stand 18.03.2021)

Die hohe Zahl von Geflüchteten in Niedersachsen stellt das Bildungssystem vor große Herausforderungen. Damit die Einrichtungen der Erwachsenenbildung diesen Anforderungen gerecht werden können, hat das Land Niedersachsen seit Ende 2015 kontinuierlich Haushaltsmittel zur Verfügung gestellt, die, koordiniert durch die AEWB, an die Einrichtungen verteilt werden. So wird es den Erwachsenenbildungseinrichtungen ermöglicht, ihre wertvollen und flächendeckenden Angebote im Bereich Migration und Integration auszubauen und ihre Unterstützung für geflüchtete Menschen zu intensivieren.

Die so finanzierten Programme ermöglichen unterschiedliche Angebote für die Geflüchteten – das Land ermöglicht aktuell dreihundertstündige Sprachkurse auf unterschiedlichen Niveaustufen, Sprachkurse für Frauen, Grundbildungsmaßnahmen sowie Kurse im Bereich zweiter Bildungsweg.

Weitere aktuelle Informationen zu den einzelnen Projektlinien sowie allgemeine Informationen zum Thema und zu den Aktivitäten der AEWB in diesem Bereich finden Sie auf den dazugehörigen Unterseiten.

Die Zuwanderung ist in Deutschland seit 2015 ein Thema, um das kein Bereich mehr herumkommt. Im Alltag, in der Politik und in juristischen Kreisen wird über ethisch- und rechtlich korrekte Vorgehensweisen in der Aufnahme von Geflüchteten debattiert und dabei nicht zuletzt der korrekte Gebrauch von Vokabeln diskutiert. Schon bei der Bestimmung des Subjekts setzt es an: Reden wir über Geflüchtete, Flüchtlinge, Schutzsuchende oder über Asylbewerber? Wer fällt unter die Kategorie „Dublin-Fälle“ und wo genau besteht der Unterschied zwischen Einwanderern und Migranten?

Nicht nur im alltäglichen Gebrauch sind viele dieser Begriffe verworren. Allerdings können exakte Definitionen in so manchen Fällen eine Präzisierung der Debatte und brauchbarere Ergebnisse bedeuten. Zu diesem Thema hat der Mediendienst Integration bereits im Juli 2016 ein Glossar veröffentlicht, das der Dienst im März 2018 aktualisiert hat. In dieser wirklich hilfreichen Broschüre sind die wichtigsten Begriffe der Debatte um Geflüchtete definiert.

Die Broschüre können Sie hier  herunterladen.

Struzynski, Sina

0511 300330-351

Struzynski@aewb-nds.de

Koordinatorin Abteilung Migration - Integration

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