Migration - Integration

Aktuelle Informationen zu den Sprachkursprojekten im Umgang mit der Covid-19-Pandemie

Seit Anfang April 2022 sind die wesentlichen Covid-bedingten Einschränkungen weggefallen, darunter auch die Pflicht zum Einhalten des Mindestabstandes. Vor diesem Hintergrund hat das Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) entschieden, die seit Frühjahr 2020 geltenden Absenkungen der Mindestteilnehmendenzahlen in den landesgeförderten Geflüchtetenprogrammen zurückzunehmen.

Auch aufgrund der Mehrbedarfe im Kontext des Ukrainekriegs bittet das MWK darum, nach Möglichkeit die Teilnehmendenzahlen in allen laufenden, pandemiebedingt reduzierten Kursen aufzustocken. Die Anpassung sollte möglichst in allen Kursen angestrebt werden. Zwingend geboten ist dies in Kursen, die nach dem 31.03.2022 begonnen haben oder beginnen werden.

Folgende Konsequenzen hat diese Regelung für die einzelnen Programme:

SEG

  • Alle Kurse, die nach dem 31.03.2022 begonnen haben oder beginnen werden, sollen die in den Fördergrundsätzen vorgeschriebene Mindestteilnehmendenzahl von 20 erreichen. Ausnahmen sind wie in Vorpandemiezeiten möglich, Details finden Sie in der Handreichung, Abschnitt A3.
  • Wenn Sie eine Ausnahme beantragen müssen, tun Sie dies bitte formlos per E-Mail an seg@aewb-nds.de unter Angabe des Aktenzeichens. Bitte beachten Sie, dass die Einhaltung von Mindestabständen nicht als Grund für reduzierte Teilnehmendenzahlen anerkannt werden kann.
  • Für Kurse, die vor dem 01.04.2022 begonnen haben, ist eine Anpassung der Teilnehmendenzahlen wünschenswert. Sollte dies nicht möglich sein, können diese Kurse weiterhin mit reduzierter Teilnehmendenzahl durchgeführt werden. Eine Meldung darüber ist nicht notwendig.
  • Handreichung und Antragsformular werden zeitnah aktualisiert und auf unserer Website zur Verfügung gestellt.

ZBG:

Eine Anpassung der Teilnehmendenzahlen ist wünschenswert. Allerdings haben alle laufenden Kurse vor dem 01.04.2022 begonnen; sollte eine Erhöhung also nicht möglich sein, können diese Kurse weiterhin mit reduzierter Teilnehmendenzahl durchgeführt werden. Eine Meldung darüber ist nicht notwendig.

SGF:

Aufgrund der in den Fördergrundsätzen festgelegten niedrigen Mindestteilnehmendenzahl wurde diese nicht pandemiebedingt reduziert, die SGF-Kurse sind daher auch nicht von der Erhöhung betroffen.

 

Bei Rückfragen können Sie sich gerne auf gewohntem Weg an uns wenden.

Die hohe Zahl von Geflüchteten in Niedersachsen stellt das Bildungssystem vor große Herausforderungen. Damit die Einrichtungen der Erwachsenenbildung diesen Anforderungen gerecht werden können, hat das Land Niedersachsen seit Ende 2015 kontinuierlich Haushaltsmittel zur Verfügung gestellt, die, koordiniert durch die AEWB, an die Einrichtungen verteilt werden. So wird es den Erwachsenenbildungseinrichtungen ermöglicht, ihre wertvollen und flächendeckenden Angebote im Bereich Migration und Integration auszubauen und ihre Unterstützung für geflüchtete Menschen zu intensivieren.

Die so finanzierten Programme ermöglichen unterschiedliche Angebote für die Geflüchteten – das Land ermöglicht aktuell dreihundertstündige Sprachkurse auf unterschiedlichen Niveaustufen, Sprachkurse für Frauen, Grundbildungsmaßnahmen sowie Kurse im Bereich zweiter Bildungsweg.

Weitere aktuelle Informationen zu den einzelnen Projektlinien sowie allgemeine Informationen zum Thema und zu den Aktivitäten der AEWB in diesem Bereich finden Sie auf den dazugehörigen Unterseiten.

Die Zuwanderung ist in Deutschland seit 2015 ein Thema, um das kein Bereich mehr herumkommt. Im Alltag, in der Politik und in juristischen Kreisen wird über ethisch- und rechtlich korrekte Vorgehensweisen in der Aufnahme von Geflüchteten debattiert und dabei nicht zuletzt der korrekte Gebrauch von Vokabeln diskutiert. Schon bei der Bestimmung des Subjekts setzt es an: Reden wir über Geflüchtete, Flüchtlinge, Schutzsuchende oder über Asylbewerber? Wer fällt unter die Kategorie „Dublin-Fälle“ und wo genau besteht der Unterschied zwischen Einwanderern und Migranten?

Nicht nur im alltäglichen Gebrauch sind viele dieser Begriffe verworren. Allerdings können exakte Definitionen in so manchen Fällen eine Präzisierung der Debatte und brauchbarere Ergebnisse bedeuten. Zu diesem Thema hat der Mediendienst Integration bereits im Juli 2016 ein Glossar veröffentlicht, das der Dienst im März 2018 aktualisiert hat. In dieser wirklich hilfreichen Broschüre sind die wichtigsten Begriffe der Debatte um Geflüchtete definiert.

Die Broschüre können Sie hier  herunterladen.

Struzynski, Sina

0511 300330-351

Struzynski@aewb-nds.de

Koordinatorin Abteilung Migration - Integration

Wir unterstützen

Wir unterstützen